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Splint

Kalkulationswissen

Angebotskalkulation im Bau: Vom Leistungsumfang zum geprüften Preis

Angebotskalkulation im Bau Schritt für Schritt: Leistungsumfang, Mengen, Kostenbasis und Wirtschaftlichkeit mit Splint prüfen.

Redaktion: Splint · Ansprechpartner: André Herecki · Aktualisiert:

Wie läuft eine Angebotskalkulation im Bau ab?

Eine Angebotskalkulation verbindet den geforderten Leistungsumfang mit Mengen, betrieblichen Kostenansätzen und der gewählten Zuschlagslogik. Das Ergebnis ist ein nachvollziehbarer Angebotspreis. Entscheidend ist die vollständige Kostenbasis, nicht ein möglichst niedriger Endbetrag.

Worauf es fachlich ankommt

Zunächst muss klar sein, was angeboten wird. Danach werden die benötigten Materialien, Arbeitszeiten, Geräte und gegebenenfalls Fremdleistungen angesetzt. Baustellenbezogene und betriebliche Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn ergänzen die Kalkulation nach der im Betrieb festgelegten Logik.

Ein pauschaler Zuschlag ersetzt keine fehlende Leistungsplanung. Ebenso ist ein marktüblicher Preis noch kein Beleg dafür, dass der eigene Betrieb mit diesem Preis wirtschaftlich arbeiten kann.

So gehen Sie vor

  1. Auftrag, LV und Ausführungsbedingungen prüfen.
  2. Mengen ermitteln und passende betriebliche Ansätze zuordnen.
  3. Direkte Kosten und weitere notwendige Kosten vollständig, aber ohne Doppelansätze berücksichtigen.
  4. Ergebnis und Risiken prüfen und erst danach den Angebotsstand freigeben.

Ein Beispiel aus der Praxis

Fiktives Nettobeispiel: 20.000 € direkte Kosten, 3.000 € Baustellengemeinkosten und 2.000 € zugeordnete allgemeine Geschäftskosten ergeben 25.000 € Selbstkosten. Ein im Beispiel gewählter Zuschlag von 10 % auf genau diese Basis ergibt 27.500 €. Der Zuschlag ist keine Empfehlung für andere Betriebe.

Typische Fehler vermeiden

Netto- und Bruttowerte nicht vermischen. Kosten und Angebot müssen mit derselben Steuerbasis verglichen werden.

Die Angebotssumme nicht allein aus einem alten Gesamtpreis und einer geänderten Fläche ableiten.

Vom Wissen zur Anwendung

So hilft Splint bei der Angebotskalkulation

Ihre Ausgangsdaten
Ein neues Bauvorhaben, vorhandenes Firmenwissen und die benötigten Preisgrundlagen.
Ihr Ablauf in Splint
Aus Muster und Projektangaben eine Kalkulation vorbereiten und die Positionen samt Ansätzen bearbeiten.
Das prüfen Sie
Leistungsumfang, Mengen, Annahmen, Kostenbasis und Wirtschaftlichkeit fachlich prüfen.
Ihr Ergebnis
Ein nachvollziehbarer Projektstand als Grundlage der Angebotserstellung.

Häufige Fragen

Ist der Angebotspreis gleich den Selbstkosten?

Nein. Welche zusätzlichen Ergebnis- und Risikoansätze berücksichtigt werden, richtet sich nach der festgelegten Kalkulationslogik.

Kann ich den Preis nur am Wettbewerb ausrichten?

Das Marktumfeld ist relevant. Für die eigene Entscheidung müssen Sie trotzdem die betrieblichen Kosten und Risiken kennen.

Weiterführende Fachquellen

Der nächste Schritt

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Splint kalkulieren.

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